Tage der Toleranz
Die Gesamtschule Saarn ist immer wieder bemüht, mit verschiedensten Projekten die Schüler und Schülerinnen auf bedeutvolle Thematiken aufmerksam zu machen.
Das Thema „Toleranz“ ist eingebettet in das Verständnis „Toleranz durch Dialog“. Nur wer im Dialog bleibt, entwickelt Verständnis für sich und andere. In einem ersten Projekt erfahren Schüler, was es heißt, mit Behinderungen in verschiedenen Lebenssituationen fertig zu werden.
An dem Pilotprojekt vom 22. bis 26. März nahmen Schüler des 6. Jahrgangs der Gesamtschule Saarn teil. Es sollte Raum geschaffen werden, um Verständnis füreinander zu entwickeln.
Vorbereitet wurde das Projekt im Deutschunterricht mit der Lektüre „Vorstadtkrokodile“, in deren Mittelpunkt ein behinderter Junge steht. Schon der Autor Max von der Grün schrieb, es ist eine „Geschichte vom Aufpassen“.
Als Projektpartner konnten verschiedene Institutionen gewonnen werden.
Die KJG Essen (Katholische Jugendgemeinde Essen) erarbeiteten praxisnah mit den Schülern, was es heißt, „behindert“ zu sein. Im Selbstversuch wurden die Schüler in die Lage versetzt, Grenzen und Möglichkeiten kennenzulernen. Von Montag, 22.3. bis Mittwoch 24.3. sammleten jeweils eine Klasse morgens in der Turnhalle Ernst-Tommes-Str. diese Erfahrung.
Das Theodor Fliedner Werk ermöglichte einen Einblick in die Arbeitswelt von behinderten Menschen. Am Montag, 22.3 und Donnerstag, 25.3. besuchten Schüler die dortigen Werkstätten.
Der VBGS (Verein für Bewegungsförderung und Gesundheitssport) mit dem Vorsitzenden Alfred Beyer zeigte am Montag, 22.3. um 16 Uhr in der Turnhalle der Rembergschule in der Lebenssituation „Sport“ das Zusammenwirken von behinderten und nichtbehinderten Schülern. Die Schüler bewältigten gemeinsam einen Erlebnisparcours.
Die Rembergschule mit dem Leiter Herr Kalde eröffnete wiederum einen schulischen Einblick. Die Schüler hatten die Möglichkeit, an einer Probe der dortigen Schülerband teilzunehmen.
Lebenssituationen heißt dann, auch im täglichen Umgang z.B. auf dem Weg zur Schule soll dieses Verständnis der Toleranz übertragen werden.
Durch gemeinsames Erleben sollen Vorurteile abgebaut, Toleranz aufgebaut und Akzeptanz gestärkt werden.
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