Jugend debattiert 2010
Jugend debattiert 2010: der Wettbewerb an der Gesamtschule Saarn
Für die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs fand am Donnerstag, 28.01.2010, der schulinterne Wettbewerb von Jugend debattiert im Pavillon unserer Schule statt.
Debattiert wurde über die Fragen „Soll der Verkauf von Süßwaren auf dem Schulgelände verboten werden?“, „Soll der Genuss von Alkohol außerhalb von Gaststätten verboten werden?“ und „Sollen Schüler ihre Schule selber putzen?“.
Ann-Kristin Happe, Jana Manthey, Kim Overwien, und Sebastian Köster schafften es in die Endrunde, aus der Sebastian als knapper Sieger hervortrat und Kim den zweiten Platz erreichte. Herzlichen Glückwunsch!
Bei diesem Gesprächsformat, für das der Bundespräsident die Schirmherrschaft übernommen hat, geht es um die Beleuchtung kritischer Sachverhalte - unter Berücksichtigung präziser Debattenregeln. Bewertet wird die Debatte nach den vier Kriterien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.
Das Projekt wird durch beteiligte Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen einer Unterrichtseinheit im Fach Deutsch in den Klassen 8 bzw. 11 eingeführt. Im Unterricht trainieren die Schülerinnen und Schüler sich zu einer Streitfrage zu äußern, eine eigene Meinung zu bilden, diese zu begründen und ihre Kritik in angemessener Form vorzutragen. In diesem Sinne fördert das Projekt ein breites Bildungsspektrum und trägt durch die Teilnahme an Training und Wettbewerb zur Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler bei.
Die Debatte bietet eine gute Möglichkeit den gegenseitigen Meinungsaustausch zu fördern und die Einhaltung festgelegter Gesprächsregeln zu üben. Die Jugendlichen debattieren nach vorgegebenen Regeln über gesellschaftlich relevante Streitfragen.
Auf diese Art lernen die Jugendlichen, auch vor einem größeren Publikum souverän ihre Positionen zu vertreten, fremde Positionen wahrzunehmen, mit der eigenen zu vergleichen und zu einer abschließenden begründeten Wertung zu gelangen. Dies kann ihnen in vielen Situationen des alltäglichen Lebens helfen, z.B. bei späteren Bewerbungen und in beruflichen Situationen, in denen sie sich für oder gegen etwas engagieren möchten.
Besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Elternvertreterin Frau Ilona Möhle, sowie allen am Projekt beteiligten Lehrerinnen und Lehrern, ohne deren Einsatz eine derartige Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.
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