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Balladen im Deutschunterricht

Spannende Abenteuer- und Heldengeschichten in Versen?

- John Maynard in der Zeitung

 

Deutsch Balladen

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7D hatten in den vergangenen Wochen viel Freude am handlungs- und produktionsorientierten Deutschunterricht zum Thema Balladen.

Die Schülerinnen und Schüler haben im Verlauf der Unterrichtsreihe viele verschiedene Balladen kennen gelernt und wichtige Aspekte wie Gattungsmerkmale, Spannungsaufbau, und den gestaltenden Vortrag erarbeitet.

Im Folgenden präsentieren sie einige ihrer Ergebnisse zur Umgestaltung der Ballade „John Maynard“ von Theodor Fontane. Sie sollten den Inhalt der Ballade in einen Zeitungsbericht umschreiben und ein fiktives Interview mit einem der Überlebenden des Schiffsunglücks gestalten.

 

Zeitungsberichte zur Ballade John Maynard von Theodor Fontane:

Zeitungsbericht von Fabienne:

Tragischer Schiffsunfall auf dem Weg nach Buffalo

Auf dem Eriesee (Nordamerika) auf dem Weg von Detroit nach Buffalo starb John Maynard, am 19.07.1841, an einer schlimmen Rauchvergiftung.

Der Heizkessel war überhitzt und das Schiff fing an zu brennen. Alle Passagiere haben sich auf den Bugspriet gerettet. John Maynard, der Steuermann, hat alle Leute zur Küste von Buffalo gebracht. Er hielt in Qualm und Rauch aus und hat sein Leben für die anderen geopfert. Als sie in Buffalo angekommen waren, wurde John Maynard begraben.

Dieser Spruch wurde in den Grabstein eingraviert: „Hier ruht John Maynard! In Qualm und Rauch hielt er das Steuer fest in der Hand, er hat uns gerettet, er trägt die Krone, er starb für uns, seine Liebe sein Lohn.“

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Zeitungsbericht von Katharina:

Schiffsunglück auf dem Eriesee

Am 10. Juli 1841 war in Nordamerika auf dem Eriesse der Raddampfer „Schwalbe“ fast zum kentern gebracht worden. Durch ein Feuer in der Kajüte musste John Maynard der Steuermann (21 Jahre) die 30 Passagiere von Detroit nach Buffalo bringen. Als sie gerade auf halber Strecke waren, brach das Feuer durch einen Kurzschluss in der Kajüte aus.

John Maynard musste die Schwalbe noch 30 Minuten über den Eriesee steuern, damit sie sicher am Strand von Buffalo ankommen konnte. Als sie dann in Buffalo ankamen, wurden die Passagiere und der Kaptän gerettet. Doch John Maynard überlebte den dichten Qualm nicht und erstickte.

Zur Erinnerung an John Maynards Heldentat schrieben die Passagiere ihm zu Ehren einen Spruch auf seinen Grabstein.

Man weiß noch nicht, wie der Kurzschluss entstehen konnte, es wird noch geforscht.

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Zeitungsbericht von Filip:

Schiffsunglück bei Buffalo

Am 2. Juli 1814 brannte es auf dem Raddampfer „Schwalbe“, der gerade auf dem Eriesee, auf dem Weg von Buffalo nach Detroit fuhr. Die Ursache des Brandes ist noch nicht geklärt.

Es gab nur einen Toten, den Steuermann John Maynard, der es ca. eine halbe Stunde in Rauch und Qualm aushielt, um die 300 Passagiere sicher an den Strand von Buffalo zu steuern.

Die Stadt Buffalo schrieb einen Dankspruch auf seinen Grabstein. John Maynard ruht heutzutage auf dem Hauptfriedhof von Buffalo.

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Zeitungsbericht von Ilknur:

Schiffsunglück auf dem Eriesee

Im Jahr 1841 ereignete sich auf den Eriesse ein Schiffsunglück. Die „Schwalbe“ fuhr von Detroit nach Buffalo. Auf dem Schiff waren viele Passagiere, der Steuermann John Maynard und der Kapitän. Plötzlich brach aus der Kajüte ein Feuer aus. Alle Passagiere waren geschockt und rannten zum Bugspriet. John Maynard konnte alle Passagiere retten, aber er selbst ist wegen des starken Rauchs erstickt. Die Passagiere schrieben ihm zu Ehren einen Dankspruch auf sein Grab.

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Zeitungsbericht von Patricia:

Schiffsunglück auf dem Eriesee

Im August 1841 geriet ein Schiff auf dem Eriessee in Brandt. Das Schiff,die „Schwalbe“, fuhr von Detroit nach Buffalo. Als es noch ca. eine halbe Stunde von Buffalo entfernt war, fing es im Schiffsraum an zu brennen. Der Rauch zog in Richtung des Steuermanns John Maynard. Die Passagiere standen dicht gedrängt am Bugspriet und bekamen dort den Rauch nicht ab. John Maynard schaffte es noch, das Schiff bis nach Buffalo zu bringen. Er starb aber durch den giftigen Rauch. Alle Passagiere überlebten.

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Zeitungsbericht von Melina:

Steuermann rettet Leben

Am Freitag, den 08. März 1841, um 8.10 Uhr, entfachte sich ein Feuer auf dem Schiff „Schwalbe“, das in Richtung Buffalo fuhr. Alle Passagiere drängten sich schnellst möglich nach vorne zum Bugspriet, wo sich das Feuer noch nicht ausgebreitet hatte. John Maynard jedoch fuhr das Schiff in Rauch und Qualm zum Strand von Buffalo, da dies die einzige Rettung war. Als sie dort ankamen waren dank John Maynard alle gerettet, bis auf ihn selbst. Er erstickte im Rauch der Flammen und wurde in der nächst gelegenen Stadt begraben. Auf seinen Grabstein haben die Leute, die von ihm gerettet wurden, einen Dankspruch eingraviert.

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Interviews mit Überlebenden des Schiffsunglücks

Interview von Fadime:

Reporter: „ Wo waren sie als das Feuer ausbrach?“

Augenzeuge: „Ich befand mich mit den anderen Passagieren direkt am Bugspriet, wir sind vor dem dichten Qualm geflohen.“

Reporter: „Was konnten sie noch beobachten?“

Augenzeuge: „Jeder war geschockt und keiner wusste was man machen sollte.“

Reporter: „Hatten sie Angst?“

Augenzeuge: „Natürlich, wir alle hätten auch sterben können, wenn uns der Rauch vergiftet hätte“

Reporter: „Erinnern sie sich noch an den Namen des Steuermanns?“

Augenzeuge: „John Maynard.“

Reporter: „Warum haben sie John Maynard nicht geholfen?“

Augenzeuge: „Wie soll man denn helfen, man konnte gar nichts sehen! Wenn wir geholfen hätten, wären wir wohlmöglich auch erstickt!“

Reporter: „Ja, da haben sie auch Recht. Ich bedanke mich für ihr Interview!“

Augenzeuge: „Nichts zu danken, gern geschehen!“

 

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Interview von Patricia:

Reporter: „Wo waren sie als das Feuer ausbrach?“

Augenzeuge: „Ich befand mich mit den anderen Passagieren direkt am Bugspriet, wir sind vor dem dichten Qualm geflohen.“

Reporter: „Wie fühlten sie sich in dieser Situation?“

Augenzeuge: „Wir hatten alle große Angst, aber zum Glück konnte unser Steuermann uns noch bis nach Buffalo bringen. Leider kam er dabei selbst ums Leben.“

Reporter: „Ja, das ist sehr schade. Konnten sie beobachten warum es gebrannt hat?“

Augenzeuge: „Ein Mann kam aus dem Maschinenraum gerannt. Er schrie rum und meinte, dass eine giftige Lösung, die von den Malern vergessen wurde, in die Maschine gekommen war und es dadurch gebrannt hat.“

Reporter: „Was ist danach passiert?“

Augenzeuge: „Alle gerieten in Panik und rannten zum Bugspriet während der Rauch in Richtung des Steuermanns stieg.“

Reporter: „Haben sie noch etwas beobachtet?“

Augenzeuge: „Nein, das war alles.“

Reporter. „Ok. Dann danke ich ihnen für das Interview. Auf Wiedersehen!“

 

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Interview von Merve:

Reporter: „Was konnten sie noch beobachten?“

Augenzeuge: „Die Passagiere flohen vor dem Qualm. John Maynard wollte sich den Mund zu halten, doch er musste das Steuer festhalten.“

Reporter. „Wie haben sie sich in diesem Moment gefühlt?“

Augenzeuge: „Ich habe es in diesem Moment nicht richtig realisiert. Der Steuermann tat mir sehr leid!“

Reporter: „Wollten sie ihm helfen?“

Augenzeuge: „Ich wollte es versuchen, aber es war aussichtslos. Wenn ich ihm geholfen hätte, wäre ich jetzt auch tot.

Reporter: „Vielen Dank für das Interview.“

 

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